Pleíone

 

Kleine Juwelen im Blumentopf

 

Pleionen sind eine Gattung aus der Familie der Orchideen. Aufgrund einiger Besonderheiten haben sie sich eine ganz eigene Fangemeinde unter den Orchideenfreunden erobert. Obwohl schon seit mehr als 30 Jahren züchtericher Bearbeitung ist die Zahl an Hybriden mit derzeit etwas mehr als 300 überschaubar. Die Zahl der Arten schwankt je nach Auffassung und liegt bei um die 17. Pleionen werden meist als Tibet- oder Erdorchideen bezeichnet. Sie sind aber weder in ihrer Verbreitung nur auf Tibet beschränkt noch wachsen sie in der Erde.

Pleione Wharfedale Pinewarbler

 

Pleionen sind Epiphyten, also Aufsitzer die auf Bäumen oder moosbewachsenen Felsen wachsen. Sie legen im Winter ein Ruhepause ein bei der die Blätter abgeworfen werden und die Wurzeln absterben. Übrig bleibt eine Pseudobulbe (Scheinzwiebel). Diese ist im Grunde ein Energiespeicher der den Neutrieben in den ersten Wochen des Frühjahres zum Wachstum verhilft. Diese ersten Wochen sind entscheident in der Pleionekultur, weil hier die empfindlichen Wurzeln wachsen. werden die Pleionen jetzt zu feucht gehalten faulen die Wurzeln. Ist es zu trocken sterben die Wurzeln ebenfalls ab. Das Problem ist häufig das man glaubt die Pflanze entwickle sich gut weil der Trieb beständig wächst. Sind die wurzeln jedoch stark beschädigt stockt das Wachstum plötzlich und dann fällt der Trieb zusammen. Das augenscheinliche Wachstum ist auf die Energiezufuhr durch die Pseudobulbe zurückzuführen. ist diese Energiequelle erschöpft und es sind keine Wurzeln da die Nachwuchs liefern stirbt die Pflanze.

 

Aus Zeit und Platzgründen werde Ich meine Pflanzensammlung in einigen Teilen stark reduzieren.

Die Pleionen bleiben davon aber verschont und die Sammlung wird auch weiter ausgebaut.

Welche Pflanzen im einzelnen abgegeben werden könnt Ihr unter Abgabe/Gesuche sehen.